Krötenschutz in Taufkirchen

Jedes Frühjahr wurden an der Einmündung der Lilienthalstraße in die Einsteinstraße in Taufkirchen, südlich unmittelbar angrenzend an Ottobrunn am IABG-Gelände, viele Kröten und Frösche überfahren. Sie wanderten dort bei Dunkelheit und feuchtem Wetter über die Straßen, um an ihre Laichplätze zu gelangen. Unser Mitglied Iris Hoffmann wandte sich an die Gemeinde Taufkirchen, um hier Abhilfe zu schaffen. Krötenzäune ließen sich dort nicht anbringen, so blieb als weitere Möglichkeit nur die Aufstellung von Warnschildern, um die Autofahrer zu vorsichtigem und rücksichtsvollem Fahren anzuhalten. Sybilli Lichti, die Leiterin des Umweltamtes Taufkirchen, griff die Anregung auf, und kurze Zeit später wurden die Schilder aufgestellt.

Warnschild vor Krötenwanderung in TaufkirchenDas Bild (zum Vergrößern anklicken) zeigt Iris Hoffmann (Bildmitte, mit Schirmmütze), Mitglieder von Natur und Umwelt Südost e.V., links Simon Röckel, den Leiter des Bauhofs von Taufkirchen.

Die Schilder werden nach der Zeit der Wanderung entfernt und jedes Frühjahr vor Beginn der Wanderung wieder angebracht.