Straßenbegleithecke in Höhenkirchen-Siegertsbrunn

Inge Huber Am 4. April 2007 war es endlich so weit: An der Straße von Hohenbrunn nach Höhenkirchen-Siegertsbrunn südlich der Muna, von Friedrich-Bergius-Straße bis kurz vor der Eichbaumstraße (für Karte anklicken, zurück mit Doppelklick), wurde zwischen dem Geh- und Radweg und der Fahrbahn eine Hecke gepflanzt. Unser Mitglied Inge Huber (Bild links) hatte sich mehr als 10 Jahre dafür eingesetzt. In einem ausführlichen Schriftwechsel des Vereins mit dem Straßenbauamt, dessen Zustimmung Voraussetzung für die Pflanzung war, mit der Gemeinde Höhenkirchen-Siegertsbrunn, und nach der Befürwortung des Vorhabens durch den Leiter des dortigen Bauamtes, Herrn Bernhard Huber, und den Leiter des Bauhofes, Herrn Hermann Dobler, wurde schließlich die Genehmigung für die Pflanzung erreicht. Da das Straßenbauamt für die Pflege der Randstreifen zuständig ist, machte es zur Auflage, keine Bäume und keine hochwachsenden Heckenpflanzen auszuwählen, die in den Lichtraum der Straße oder des Rad- und Gehweges wachsen.

Die Pflanzung selbst wurde im Auftrag von Natur und Umwelt Südost e.V. vom Landschaftspflegeverband München-Land e.V. durchgeführt. Gepflanzt wurden 1.100 Sträucher im Abstand von 75cm, d.h. eine Heckenlänge von 800m wurde bepflanzt. Die Kosten von 2.472,78 € wurden von Natur und Umwelt Südost e.V. aufgebracht. Unter der fachkundigen Leitung von Georg Hünerfeld (links), dem Leiter des Bereichs Landschaftspflege und Projektbetreuung beim Landschaftspflegeverband, wurde mit einem Kleinbagger der Pflanzgraben ausgehoben, die Sträucher eingesetzt, und der Pflanzgraben wieder gefüllt. Anschließend wurde die Hecke der Gemeinde Höhenkirchen-Siegertsbrunn übergeben. Die erste Bürgermeisterin Ursula Mayer nahm die Hecke in die Obhut der Gemeinde.

Da es sich bei den Sträuchern um Pflanzware ohne Anwuchsgarantie handelte - die Pflanzung wäre sonst wesentlich teurer geworden - und der Boden stellenweise doch recht steinig war, wurde 2009 eine Nachpflanzung von 250 Setzlingen erforderlich. Mit Spaten und Kreuzhacke wurden von den Vereinsmitgliedern Fritz Baur, Rüdiger Berger (von links) und Siegfried Streubel (nicht im Bild) die Jungsträucher eingepflanzt (Foto: Claus Schunk, Süddeutsche Zeitung vom 15. April 2009, Ausgabe Landkreis Süd).